Neuigkeiten

Berner Konvention fordert Bosnien-Herzegowina auf, alle Staudammprojekte am Fluss Neretva zu stoppen

 05.12.2022

Am Freitag, dem 2. Dezember, beschloss der Ständige Ausschuss der Berner Konvention ein Verfahren gegen Bosnien-Herzegowina einzuleiten. Die Regierung wird aufgefordert, alle Wasserkraftwerke im Neretva-Flusssystem zu stoppen und stattdessen Schutzgebiete einzurichten.

3000 beim „Freedom for Rivers“ Konzert in Bosnien und Herzegowina!

Am 11. November genossen rund 3000 Menschen in Banja Luka ein großartiges Konzert, eine tolle Atmosphäre und starke Botschaften für die Freiheit der Flüsse von den Musiker*innern Darko Rundek & Ekipa und Cane und Partibrejkers.

Wasserkraftprojekte an Balkanflüssen: Update 2022

 02.11.2022

Alle zwei Jahre analysieren wir die Situation der Wasserkraftwerke am Balkan. Seit dem letzten Update im Jahr 2020 wurden weitere 246 Wasserkraftwerke in Betrieb genommen und haben Hunderte Kilometern an Flüssen und Bächen zerstört. Die gute Nachricht: Einige positive Signale kamen kürzlich aus Bosnien und Herzegowina und Albanien.

„Freedom to the Rivers“-Konzert am 11. November in Banja Luka

 31.10.2022

Das „Freedom to the Rivers“-Konzert für den Erhalt der Flüsse des Balkans mit Partibrejkers und Darko Rundek & Team findet am 11. November um 20:00 Uhr in der Sporthalle Borik in Banja Luka bei freiem Eintritt statt! Das wegen schlechten Wetters im September verschobene Konzert wird vom bosnischen Blue Heart Partner Center for Environment im Rahmen der Kampagne organisiert.

Sichere dir dein Ticket: Tanzaufführung 'Actus for Vjosa'

 20.10.2022

Der berühmte Choreograf Gentian Doda (was bleibt kollektiv) bringt elf Tänzerinnen und Tänzer aus der ganzen Welt für eine zeitgenössische Tanzaufführung zu Ehren von Vjosa nach Tirana! Premiere: 24. und 25. Oktober 2022 im Nationaltheater für Oper und Ballett in Tirana.

 

Absage an Wasserkraftwerke im Nationalpark – Nordmazedonien widerruft Konzessionen

Vergangene Woche widerrief die Regierung der Republik Nordmazedonien sieben Konzessionen für Kleinwasserkraftwerke im neu ausgerufenen Shar Planina-Nationalpark. Diese Maßnahme bestärkt den Kampf von NGOs für frei fließende Flüsse und dient als Ausgangspunkt für die Aufhebung der Konzessionen aller Kleinwasserkraftwerke in Nordmazedoniens Schutzgebieten, u.a. im Mavrovo-Nationalpark.

Internationaler Protest gegen belgischen Kraftwerksinvestor, der Flussschützerinnen in Bosnien-Herzegowina bedroht

Das belgische Unternehmen Green Invest und seine bosnische Tochter BUK d.o.o. brachte Verleumdungsklagen gegen zwei junge bosnische Aktivistinnen ein, die öffentlich über die Umweltfolgen der Wasserkraftwerke des Unternehmens informierten. Heute schickten 140 Organisationen aus BiH, Europa und den USA einen offenen Brief an die diplomatischen Vertretungen Belgiens und den Botschafter der EU in BiH.

PROGRAMM: 1. Kosovo River Summit

 10.10.2022

Wir freuen uns, euch zum 1. Kosovo River Summit am 15. Oktober 2022 in Pristina, Kosovo, einladen zu können. Die Flüsse des Kosovo sind in Gefahr. Wenn wir nicht handeln, wird ein Staudamm-Tsunami dieses Erbe zerstören und der Kosovo wird bald ohne Flüsse sein, was sich auf die Menschen und die Artenvielfalt auswirken wird. Dieser Flussgipfel bringt Aktivisten, NRO, Rechtsexperten und Vertreter der kosovarischen Regierung zusammen.

Vorläufiger Bericht der Neretva-Wissenschaftswoche

Die ersten Ergebnisse dieser Expedition wurden in diesem Bericht zusammengefasst, um einige erste Eindrücke, Höhepunkte und einen Überblick über die Arbeit der einzelnen Fachgruppen während dieser beeindruckenden internationalen und kollaborative Bemühungen zu vermitteln. Die gesammelten Daten werden in den nächsten Monaten noch viel detaillierter analysiert, und ein ausführlicherer Abschlussbericht wird für Ende 2022 erwartet.

Neue Studie: Investitionsrisiko bei Wasserkraft in Südosteuropa ist hoch und steigt weiter an

 27.07.2022

Große Wasserkraft-Neubauprojekte in Südosteuropa sind mit massiven Investitionsrisiken behaftet und haben niedrige Realisierungsraten, zeigt ein heute veröffentlichter Bericht. Anfälligkeit für Austrocknungen, rechtliche Probleme, wachsender Widerstand der Öffentlichkeit und mangelnde Finanzierung sind einige der Faktoren, die zahlreiche Großwasserkraftprojekte in den letzten Jahren zu Fall brachten.

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