Neuigkeiten - Vjosa

Nach der Wahl in Albanien: Vjosa-Nationalpark muss Ziel der neuen Regierung sein

 28.04.2021

Die Parlamentswahlen in Albanien sind vorüber, doch der Kampf für die Vjosa, Europas letzten großen Wildfluss, geht weiter. In den vergangenen Monaten hat die Unterstützung für den Schutz der Vjosa erheblich zugenommen, sowohl in Albanien als auch in anderen europäischen Ländern und weltweit. Das führte dazu, dass die Regierung im März einer Ausweisung der Vjosa als „Naturpark“ zugestimmt hat – eine sehr schwache Schutzkategorie, aber immerhin ein erster Schritt.

Neue Studie: Biodiversität, mögliche Auswirkungen und rechtliche Rahmenbedingungen für den Ausbau von Wasserkraft an der Vjosa

 13.04.2021

Diese Grundlagenerhebung erläutert einerseits den Wert des Vjosa-Flusssystems als eines der wenigen verbliebenen Referenzgebiete für dynamische Augebiete in Europa und zeigt andererseits die negativen Auswirkungen auf, die Staudämme auf das Flusssystem haben könnten.

EU fordert Vjosa-Nationalpark im albanischen Erweiterungsbericht

 29.03.2021

Am 25. März verabschiedete das Europäische Parlament den Erweiterungsbericht 2021 zu Albanien, in dem es die albanische Regierung auffordert, "die Auswirkungen auf die biologische Vielfalt zu minimieren, indem sie die Entwicklung von Wasserkraftwerken in geschützten Gebieten, insbesondere in Gebieten in der Nähe der Flüsse Valbona und Vjosa, stoppt, und entsprechend ihren Ankündigungen so bald wie möglich den Nationalpark Vjosa einzurichten, der die gesamte Länge des Flusses umfassen soll"

Naturschützer fordern politische Unterstützung aus der EU für Vjosa-Nationalpark in Albanien

Am heutigen UN-Weltwassertag bringen mehrere Naturschutzorganisationen eine Bilderserie heraus, auf denen die Forderung „Vjosa National Park Now“ in großen Lettern vor weltbekannten Denkmälern in Paris, Berlin, Brüssel und Tirana gezeigt wird. Die Naturschützerinnen und Naturschützer zielen damit auf die Aufmerksamkeit der Politiker in der EU und in Albanien und fordern sie auf, an der albanischen Vjosa den ersten Wildfluss-Nationalpark Europas einzurichten.

Alternative Nobelpreisträger*innen unterstützen den Vjosa-Nationalpark

 17.03.2021

Zehn Träger*innen des Alternativen Nobelpreises - darunter der renommierte Prof. em. Dr. Michael Succow – haben einen offenen Brief an albanische sowie EU Politiker unterschrieben. In diesem Brief fordern sie diese führenden Politiker auf, die Vjosa zu schützen und mit den Vorbereitungen zur Errichtung des ersten Wildfluss-Nationalpark Europas zu beginnen.

Neuer Patagonia Film: Vjosa Forever

„Vjosa Forever“ beschreibt den andauernden Kampf um die Zukunft dieses einzigartigen Flusssystems, von politischer Ungewissheit und opportunistischer Gier bis hin zu der Hoffnung, einen Vjosa-Nationalpark (den ersten seiner Art in Europa) zu schaffen. Mit den Wahlen in Albanien im April 2021 befürchten wir, dass diese "Königin Europas" in ihrer bisher größten Gefahr ist. In diesem historischen Moment müssen die Menschen überall für die Vjosa einstehen, um sie für immer wild zu halten.

Vjosa: Umweltverbände legen Antrag für Europas ersten Wildfluss-Nationalpark vor

In Tirana haben heute, 10. Februar, 20 albanische Umweltorganisationen einen detaillierten Antrag zur Gründung eines Vjosa-Nationalparks an den Umweltminister Blendi Klosi übermittelt. Die Organisationen sehen sich zu diesem Schritt genötigt, da albanische Regierungsvertreter seit Monaten zwar den Nationalpark ankündigen, jedoch keinerlei Schritte für eine Umsetzung unternehmen.

Vjosa: Politische Spiel mit der Zukunft von Europas letztem Wildfluss

 17.12.2020

++ 94 Prozent der albanischen Bevölkerung für die Errichtung eines Vjosa-Nationalparks ++ IUCN bestätigt das Potential der Vjosa, Nationalpark zu werden ++ Albaniens Umweltminister hat gegenteilige Pläne ++ Heute informierten EcoAlbania, Riverwatch und EuroNatur die Öffentlichkeit über die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit der Vjosa. ++

EILMELDUNG: Wasserkraftwerk Kalivaç wird nicht gebaut, so Premierminister Edi Rama

 25.09.2020

Als Reaktion auf die Erklärung des albanischen Präsidenten Ilir Meta gab Premierminister Edi Rama heute gegenüber den Medien bekannt, dass er ebenfalls die Einrichtung eines Vjosa-Nationalparks befürwortet und dass der Kalivaç-Damm vom Umweltminister abgelehnt wurde. Wir begrüßen die heutige Erklärung des albanischen Premierministers Edi Rama, dass der Fluss Vjosa gerettet und der Kalivaç-Damm nicht gebaut wird.

Allianz gegen Staudamm an der Vjosa wächst

++ Forschungszentrum an der albanischen Vjosa eröffnet ++ Wissenschaftler üben scharfe Kritik an der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zum geplanten Kalivaç-Staudamm ++ Albanischer Staatspräsident spricht sich für Vjosa-Nationalpark aus ++ Auch IUCN sichert Unterstützung zu ++ Der albanische Staatspräsident Ilir Meta eröffnete heute gemeinsam mit Vertretern der Universitäten Tirana und Wien sowie dem Bürgermeister von Tepelena Tërmet Peçi das Vjosa-Forschungszentrum.

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