Presseaussendung

Vjosa in Albanien: Gemeinden wollen Nationalpark statt Staudämme

Gemeinden Përmet und Çarshovë diskutierten über die Zukunft ihres Tales - Parlamentarier werden informiert. Am Mittwoch und Donnerstag fanden in Çarshovë und  Përmet im Süden Albaniens die ersten öffentlichen Diskussionsrunden über die Zukunft des Vjosatals statt. Während die offiziellen Pläne der Regierung den Bau von acht Staudämmen entlang des Flusses vorsehen, unterstützen Bürgermeister und Einwohner betroffener Gemeinden eine alternative Idee: die Errichtung eines Nationalparks.

Verfahren gegen Mazedonien

Europäische Naturschutzkonvention untersucht Wasserkraftprojekte im Mavrovo Nationalpark. Das Standing Committee der Berner Konvention wird ein Verfahren gegen Mazedonien wegen des geplanten Baus von Wasserkraftwerken im Mavrovo Nationalpark einleiten. Eine Expertengruppe wird 2015 prüfen, ob diese Projekte der Berner Konvention zur Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume widersprechen.

Naturschutzverbände protestieren: Der Save Fluss ist in Gefahr

Zagreb, Wien, Radolfzell, 1.12.2014 Fünfzehn NGOs protestieren in einem offenen Brief gegen die Absichten der Internationalen Save-Kommission ISRBC, einen Managementplan für das Save-Becken zu verabschieden. Dieser Managementplan beruht auf irreführenden und falschen Daten, verletzt EU-Recht und gefährdet die Zukunft der Save, eines der wertvollsten Fluss-Ökosysteme in Europa.

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Internationaler Umweltpreis für Ulrich Eichelmann

Gestern Abend wurde Riverwatch Geschäftsführer und Koordinator der Blauen-Herz-Kampagne Ulrich Eichelmann in Vaduz/Liechtenstein mit einem der bedeutendsten Umweltpreise Europas, dem "Großen Binding Preis für Natur- und Umweltschutz", ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde ihm für sein internationales Engagement zum Schutz der Flüsse verliehen.

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Wasserkraftwerk in Mavrovo Nationalpark doppelt so teuer wie geplant

Skopje, 21. Oktober 2014 Das umstrittene Wasserkraftprojekt Boskov Most im mazedonischen Mavrovo Nationalpark dürfte doppelt so teuer werden wie geplant. Das ist eines der Themen beim heutigen Treffen der Nichtregierungsorganisationen (NGOs) mit Vorstandsvertretern der EBRD (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung) in der mazedonischen Hauptstadt in Skopje.  Die NGOs fordern dabei den Rückzug der Bank von den Wasserkraftprojekten im Nationalpark.

Hochwasser an der Save: Auen retten Mensch und Gut

Neue Infrastrukturpläne erhöhen das Hochwasserrisiko. Zagreb, 19.09.2014. Während das Schlimmste der jüngsten Flut im Save-Becken vorbei zu sein scheint ist es nun besonders wichtig, ihre Ursachen zu analysieren und Lehren daraus zu ziehen. Vier Fakten müssen im Zusammenhang mit dem Save Hochwasser hervorgehoben werden:

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Proteste wachsen: Fast 100.000 gegen Staudämme im Mavrovo Nationalpark/Mazedonien

Wien, 9.9.2014. Einer der ältesten Nationalparks Europas soll frei von neuen Staudämmen bleiben. 97.804 Menschen unterzeichneten ein Protestschreiben gegen den geplanten Bau zweier großer Wasserkraftwerke im Mavrovo Nationalpark in Mazedonien, das heute dem mazedonischen Premierminister Nicola Gruevski übermittelt wurde.

Wolf, Schmutzgeier, Teufelchen und Schwarze Witwe an der Vjosa in Albanien nachgewiesen

Wien, Radolfzell, 21.8.2014.  Im Rahmen des vom GEO Magazin ausgerufenen Tages der Artenvielfalt fand Mitte Juni an der Vjosa in Albanien eine Feldforschungsaktion der besonderen Art statt. In der aktuellen Ausgabe des GEO Magazins, die am 22. August erscheint, sind die Ergebnisse nachzulesen.

Hände weg vom Mavrovo Nationalpark: 77.930 Unterschriften an Weltbank übergeben

Wien, Radolfzell, 26.6.2014.   Die Weltbankzentrale für Südosteuropa in Wien bekam heute Vormittag ungewöhnlichen Besuch. Vertreter von Riverwatch überreichten ein Protestschreiben mit 77.930 Unterschriften gegen die geplante Finanzierung eines Staudammes im mazedonischen Mavrovo Nationalpark.

Tage der Artenvielfalt: Europas letzter großer Wildfluss wird erforscht

Wien, 10.6.2014. Zusammen mit dem deutschen Magazin GEO findet vom 13. bis 15. Juni am Vjosa Fluss in Albanien eine bemerkenswerte Aktion statt. Drei Tage durchstreifen 50-60 ExpertInnen die Augebiete der Vjosa und untersuchen dabei sämtliche Tier- und Pflanzenarten.