Neuigkeiten - BiH Flüsse

Die deutsche KfW zieht sich aus Staudammprojekt in Bosnien-Herzegowina zurück

Die deutsche Entwicklungsbank KfW hat heute bestätigt, dass sie ihre Pläne zur Finanzierung des umstrittenen Janjići-Wasserkraftwerks am Fluss Bosna in Bosnien-Herzegowina eingestellt hat. Dieses umstrittene Projekt würde einen 16 m hohen Damm umfassen und einen malerischen und ökologisch bedeutsamen Flussabschnitt mit einer Reihe von Stromschnellen fluten.

Berner Konvention hat Verbrechen an der Natur auf dem Balkan im Blick

Der Ständige Ausschuss der Berner Konvention hat auf Drängen von Naturschutzorganisationen in seiner jüngsten Sitzung diverse Projekte auf dem Balkan erneut unter die Lupe genommen, so wie ein Flughafen inmitten der Narta-Lagune in Albanien oder eine Reihe von Wasserkraftwerken an der oberen Neretva in Bosnien-Herzegowina.

VERSCHOBEN: Konzert für die Balkanflüsse in Banja Luka

Aufgrund der sich verschlechternden epidemiologischen Situation in Banja Luka und ganz Bosnien und Herzegowina wurde das Konzert für die Balkanflüsse bis auf Weiteres verschoben. Die Verschiebung des Konzerts bedeutet nicht, dass wir den Kampf für unsere Flüsse aufgeben!

Gratis Konzert für Balkanflüsse mit Partibrejkers und Rundek & Ekipa am 25. September in der Festung Kastel in Banja Luka, Bosnien und Herzegowina!

Leonardo DiCaprio unterstützt globale Allianz zum Schutz der Flüsse in Bosnien und Herzegowina

 23.09.2020

Leonardo DiCaprio schließt sich dem Aufruf einer globalen Allianz von Naturschutzorganisationen an, eine im Juni von der Föderation Bosnien und Herzegowina verabschiedete, historische Resolution in Kraft zu setzen. Die Resolution verbietet den Bau neuer Kleinwasserkraftprojekte auf ihrem Territorium. ie Regierung der Föderation hat es versäumt, das Gesetz in Kraft zu setzen.

Update: Naturzerstörung in Zeiten der Pandemie

++ Anwohner blockierten illegalen Bau von Wasserkraftwerken in Bosnien-Herzegowina ++ Trotz des Versammlungsverbot und Ausgangssperre blockierten heute Anwohner und Umweltaktivisten die Bauarbeiten am Fluss Bjelava und dessen Nebenfluss, der Mala Bjelava. Etwa zwei Dutzend Personen hinderten ab 7 Uhr morgens die Arbeiter daran, die Baustellen zu erreichen. Diese zogen daraufhin unverrichteter Dinge ab.

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