Aktuell

Ziviler Ungehorsam: AktivistInnen entfernen Rohre eines illegalen Wasserkraftwerks in Serbien!

Am vergangenen Samstag, 15. August, kamen mehr als 500 Menschen aus ganz Serbien mit Spaten und Hacken in das Dorf Rakita, um die illegal verlegten Rohre, die zum Kraftwerk Zvonce führen, zu zerstören. Da die Behörden nicht gegen die illegale Vorgehenseise des Investors handelten, nahmen die Menschen die Sache selbst in die Hand.

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Fischarten im Mittelmeerraum durch Wasserkraftboom gefährdet

Wasserkraftwerke sind eine wesentliche Ursache für den Rückgang zahlreicher Fischarten im Mittelmeerraum. Das zeigt eine neue Studie. Insgesamt wurden 251 gefährdete Süßwasser-Fischarten und deren Bestandssituation in Flüssen rund um das Mittelmeer erfasst sowie der Einfluss von bestehenden und geplanten Wasserkraftwerken auf ihren Bestand bewertet.

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Historische Entscheidung für Flüsse in Bosnien-Herzegowina

++ Parlament verhängt Baustopp für Wasserkraftwerke ++ Das Parlament der Föderation in Bosnien-Herzegowina hat Dienstagabend ein Moratorium für alle neuen Kleinwasserkraftwerke im Land beschlossen. Das heißt, es werden keine neuen Kraftwerke mehr genehmigt und bei bereits genehmigten Projekten soll überprüft werden, ob die Genehmigung rechtens war oder nicht.

KünstlerInnen für die Balkanflüsse

++ Anlässlich des World Music Days am 21. Juni erheben 40 KünstlerInnen ihre Stimme für die Blue Heart Kampagne zur Rettung der Balkanflüsse ++ Die Musiker  wollen wachrütteln und dazu beitragen, die drohende Naturzerstörung in ihrer Heimat zu verhindern. Darko Rundek aus Kroatien, Rambo Amadeus aus Serbien/Montenegro, Jelena Milušić aus Bosnien-Herzegowina und Srđan Jevđević / Kultur Shock (USA, ursprünglich aus BiH) sind nur vier von insgesamt 40 unterstützenden Künstlerlnnen.

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Flüsse im Green Deal

Die EU-Kommission hat nun ihre Biodiversitätsstrategie 2030 im Rahmen des Green Deals präsentiert. Diese beinhaltet das Ziel, mindestens 25.000 Kilometer Flüsse zu renaturieren. Diese Vorgaben begrüßen wir, allerdings macht das nur Sinn, wenn gleichzeitig die Zerstörung der Flüsse gestoppt wird.

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Crowdfunding: Lasst uns Kutë zum Solardorf machen!

Wir brauchen deine Hilfe: Das Dorf Kutë in Albanien – eines der sonnigsten Länder Europas – ist durch einen geplanten Staudamm an der Vjosa in ihrer Existenz bedroht. Die Dorfbewohner wollen zeigen, dass die Zerstörung des letzten Wildflusses Europas nicht notwendig ist. Sie können ihre eigene Energie auf ihren Dächern produzieren und so mehr Einkommen für die Gemeinde schaffen.

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NEUER TERMIN: Europäischer Flussgipfel 2021

Der 2. Europäische Flussgipfel in Lissabon wurde aufgrund der Covid19-Pandemie verschoben. Merke dir das NEUE DATUM vor: 20. - 21. Mai 2021! Komme auch du nach Lissabon und tausche Wissen mit uns und Hunderten von Aktivisten und Experten aus, knüpfe Kontakte und diskutiere über den Schutz von Flüssen. Folge der Gipfel Website, um alle weiteren Informationen über den Europäischen Flussgipfel (ERS) Lissabon 2021 zu erhalten.

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Neue Vjosa-Aoos Studien

Auf ihren ersten 70 km fließt die Vjosa durch griechisches Gebiet und heißt Aoos. Die letzten 20 km bis zur albanischen Grenze bleiben ungeschützt. Diese beiden Studien, beauftragt von Pindos Perivallontiki, belegen die biologische Bedeutung der Region sowie die Notwendigkeit eines grenzüberschreitenden Wildfluss-Nationalparks und zeigen, dass ein weiterer Ausbau der Wasserkraft nicht notwendig ist, um die Entwicklungsziele für erneuerbare Energien zu erreichen.

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Update: Naturzerstörung in Zeiten der Pandemie

++ Anwohner blockierten illegalen Bau von Wasserkraftwerken in Bosnien-Herzegowina ++ Trotz des Versammlungsverbot und Ausgangssperre blockierten heute Anwohner und Umweltaktivisten die Bauarbeiten am Fluss Bjelava und dessen Nebenfluss, der Mala Bjelava. Etwa zwei Dutzend Personen hinderten ab 7 Uhr morgens die Arbeiter daran, die Baustellen zu erreichen. Diese zogen daraufhin unverrichteter Dinge ab.

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Naturzerstörung in Zeiten der Pandemie nimmt zu – Wasserkraftausbau in Bosnien-Herzegowina im Schutz der Ausgangssperre

++ Investoren nutzen Coronakrise für illegalen Bau von Wasserkraftwerken ++ Einzigartige Flüsse auf dem Balkan in Gefahr ++ Während es in Europa Ausgangsbegrenzungen gibt, nutzen Investoren immer häufiger die Ausnahmesituation, um umstrittene Wasserkraftprojekte unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu bauen.